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Fotoshooting vorbereiten: Alles was du wissen musst (mit Canva Moodboard Vorlage)

Ahh – Fotos. Eines meiner Lieblingsthemen. Und eines der wichtigsten Elemente für deinen Internetauftritt. Wie heißt es so schön: “Bilder sagen mehr als tausend Worte”.

Fun Fact: Ich liebe das Fotografieren und wenn es Sinn macht und in der Nähe ist, unterstütze ich auch selbst als Fotografin bei Website-Projekten. Zum Beispiel bei der Dogbakery Fay & Jessy oder Liebscher und Bracht Coach Ramona Franke

Fay & Jessy Dog Bakery Leckerli
Ramona Franke Liebscher & Bracht Schmerzcoach

Tolle Fotos machen deine Website sofort individuell und einzigartig. Oft reicht schon ein Mini-Shooting von 2 Stunden für eine wirklich große Auswahl und damit einen professionellen Auftritt auf der Website, Social Media, Flyern und anderen Grafiken in Podcasts etc. Mein letztes Fotoshooting mit Nora Brumm von foundbyheart photography war auch so eine kurze Session – aber mit den Fotos kann ich sicher die nächsten 1-2 Jahre auskommen.

Doch wie stellt man sicher, dass man nicht irgendein Fotoshooting bucht, sondern am Ende Fotos hat, die genau zu deinem Business und Branding passen? Genau darum geht es in diesem Blogbeitrag. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du dein Fotoshooting optimal vorbereitest und unter anderem dein Moodboard erstellst, Outfits & Requisiten auswählst und mit einer Shotlist sowie einer klaren Vision in dein Shooting gehst.

Organisation ist alles: Dein Fotoshooting vorbereiten mit der Canva Moodboard Vorlage

Um alle Informationen an einem Ort zu planen, hab ich dir hier meinen Fotoshooting Guide mit Moodboard Vorlage verlinkt. Dort kannst du Fotoideen sammeln, planst die Stimmung deiner Bilder, deine Posen, Outfits, Requisiten und Locations. Extra Tipp: Wenn du Bilder von Pinterest nimmst, kannst du diese direkt kopieren und in Canva einfügen. Dann musst du die Bilder nicht extra herunterladen und wieder hochladen.

Schritt 01: Wofür brauchst du Fotos?

Wenn du dich auf dein bevorstehendes Brand Fotoshooting vorbereitest, leg los, indem du eine umfassende Liste mit all deinen Fotoideen zusammenstellst – je detaillierter, desto besser. Diese Liste wird nicht nur deine Vision klarer machen, sondern auch die genauen Anforderungen für dein geplantes Fotoshooting festlegen.

Denk dabei an verschiedene Anwendungsbereiche für deine Fotos, sei es das allgemeine Design deiner Website, die Vermarktung spezifischer Programme oder Dienstleistungen, Standort- oder Produktfotografie, oder die Verwendung in Printmaterialien, Blogpost-Titelfotos, Social-Media-Posts, YouTube-Thumbnails und Pressemitteilungen.

Nachdem du festgelegt hast, wo deine Fotos eingesetzt werden sollen, denk über die benötigten Formate, Größen und besonderen Anforderungen nach. Brauchst du beispielsweise viel Platz auf einer Seite für begleitenden Text? Eine klare Vorstellung erleichtert nicht nur dir die Planung, sondern ermöglicht auch der Fotografin, das Fotoshooting optimal auf deine Bedürfnisse abzustimmen.

Auch wenn nicht jedes Detail im Voraus geplant werden muss, ist es ratsam, zumindest deine “Must-haves” zu definieren. Dadurch stellst du sicher, dass die Fotografin genau versteht, welche Bilder unverzichtbar sind. Dies ermöglicht Flexibilität für kreative Ideen während des Shootings, ohne das klare Ziel aus den Augen zu verlieren.

So planst du deine Bildideen

BildideeEinsatzbereichFormat
Profilbild mit viel Platz links oder rechtsHeader Bereich der WebsiteQuerformat
Authentische & lockere HeadshotsÜber Mich Seite, Social Media Profile, Gastauftritte in Podcasts oder anderen BlogsHochformat
Fotos mit Fokus auf ArbeitsmaterialienTitelbilder für die einzelnen BlogpostsQuerformat
Authentische Schnappschüsse beim ArbeitenSocial Media, Website, gedruckter FlyerHoch & Querformat

Speziell für deine Website, empfehle ich dir folgende Bilder für dein Fotoshooting einzuplanen

1. Profilbild/Porträtfoto: Ein hochwertiges, professionelles Bild von dir ist unerlässlich. Es verleiht deiner Marke ein Gesicht und baut eine persönliche Verbindung zu den Besuchern auf.

2. Teamfotos: Falls du mit einem Team arbeitest, sind Fotos, die das Team in Aktion oder in einer entspannten Pose zeigen, wichtig, um ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und Professionalität zu vermitteln.

3. Dienstleistungen in Aktion: Fotos, die deine Dienstleistungen in Aktion zeigen, helfen dabei, den Besuchern ein klares Bild davon zu vermitteln, was sie erwarten können.

4.. Hinter den Kulissen: Bilder, die Einblicke in den Arbeitsalltag, Produktionsprozesse oder die Büroumgebung geben, schaffen Transparenz und Nähe.

5. Stimmungsbilder/Ambiente-Fotos: Bilder, die die Atmosphäre oder die Werte deiner Marke einfangen, unterstützen das emotionale Storytelling und bauen eine emotionale Verbindung auf.

6. Bannerbilder für die Startseite: Große, auffällige Bilder auf der Startseite, die deine Marke oder dein Hauptangebot präsentieren, sind essentiell für den ersten Eindruck.

Schritt 02: Hol dir visuelle Inspiration und erstelle dein Moodboard

Jetzt geht’s auf Inspirationssuche. Stöbere durch deine Lieblingsbilder, sei es in einem schon angelegten Bilderordner, auf deinem Pinterestboard, oder in deinen gespeicherten Instagramfotos. Falls du noch keine Sammlung hast, nimm dir 15-30 Minuten Zeit und speichere dir alle Bilder, die dir gefallen. Gute Quellen für deine Inspirationssuche sind Pinterest, Instagram oder Webseiten anderer Solopreneure, die einen ähnlichen Stil wie du verfolgen.

Jetzt wird’s spannend: Aus diesem bunten Bildermeer kreierst du deine eigene Vision. Sortiere die Fotos, die dich am meisten ansprechen, und trenne dich von dem Rest. Frag dich dabei: Was genau fasziniert mich an diesen Bildern? Die lebendigen Farben, die kunstvolle Komposition, die Art der Bearbeitung? Vielleicht ist es die Haltung der abgebildeten Person, ihre Kleidung, der Stuhl, auf dem sie sitzt, oder einfach die gesamte Stimmung des Bildes. Dein Moodboard wird erst dann richtig wertvoll, wenn es dir hilft, eine klare Vorstellung davon zu entwickeln, was du genau willst.

Hier ein kleiner Einblick in mein Moodboard

Für eine bessere Übersicht empfehle ich dir, meinen Canva Guide mit den Moodboard-Vorlagen. Wenn du alle Fotos in einem Ordner oder Pinterest Board aufbewahrst, kann es schnell unübersichtlich werden. 

Erstelle Moodboard Kategorien

Der nächste Schritt ist, deine Bilder nach Kategorien zu ordnen, um auch die kommenden Punkte im Blogpost visuell zu planen.

– Der allgemeine Vibe und die Fotobearbeitung deiner Bilder

– Outfits, die dir ins Auge springen

– Locations, die dich inspirieren

– Requisiten wie Laptop, Handy, iPad, Möbelstücke etc.

– Ganz konkrete Bildideen, wie zum Beispiel ein Foto vor einem reflektierenden Fenster oder unscharfe Bilder in Bewegung

– Posen, die du ausprobieren möchtest

Schritt 03: Outfit-Tipps für ein erfolgreiches Fotoshooting

Bei einem gelungenen Fotoshooting steht und fällt alles mit der Wahl deines Outfits. Es muss nicht nur farblich und stilistisch zu deiner Marke passen, sondern auch den Zweck der Fotos unterstreichen. Stell dir vor, dein Branding ist luftig und pastellfarben, du nutzt sanfte Beige- und Rosatöne, und dann rockst du ein Shooting in einer schwarzen Bluse mit blauer Jeans – das kann in deinem Marketingmaterial für Unruhe sorgen, besonders auf deiner Website.

Hier sind einige Tipps, um den richtigen Stil zu treffen

1. Farblich im Einklang: Achte darauf, dass deine Outfits die Farbpalette deines Brandings widerspiegeln. Wenn dein Branding peppig und farbenfroh ist, dann zeig das auch in deiner Kleidung und der Location.

2. Muster im Zaum halten: Vermeide zu kleine Muster, Punkte oder Streifen, da sie auf der Kamera schnell verwirrend wirken können. Einfarbige Kleidungsstücke mit klaren Silhouetten sind die bessere Wahl.

3. Mehr ist mehr: Pack lieber ein Outfit zu viel ein und bring genügend Alternativen mit. Du wirst dankbar sein, wenn du flexibel zwischen verschiedenen Looks wechseln kannst, je nach Location und Stimmung.

4. Mix & Match: Kombinierbare Kleidungsstücke ermöglichen verschiedene Outfits, die dennoch harmonisch zusammenpassen. So entstehen vielfältige Looks, die alle zu deinem Branding passen.

5. Gesamtbild checken: Betrachte deine Outfits im Gesamten – alles sollte harmonisch zusammenpassen und deinem Branding entsprechen.

6. Klare Silhouetten: Kleidungsstücke mit klaren Silhouetten verleihen deiner Figur Struktur und Form. Ein Must-have für jedes gelungene Fotoshooting.

7. Wohlfühlfaktor: Du solltest dich in deinen Outfits genauso fühlen wie du deine Bilder haben möchtest. Ein entspannter, nahbarer Look beginnt damit, dass du dich in deiner Kleidung wohlfühlst.

Schritt 04: Requisition & Accessoires nutzen

Requisiten verwandeln gewöhnliche “Headshots” in individuelle Brand Fotoshootings und verleihen deinen Bildern eine ganz andere Ausdrucksstärke. Durch die passende Auswahl von Requisiten zeigen deine Bilder, was du eigentlich machst und unterstützen so mit jedem Bild dein visuelles Auftreten. Damit hast du nicht nur unzählige Porträts, sondern erzählst mit deinen Fotos eine visuelle Geschichte, die im Gedächtnis bleibt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Denke daran, dass die Requisiten nicht nur optisch ansprechend, sondern auch relevant für deine Marke und Tätigkeit sein sollten. Wähle sie mit Bedacht aus, damit sie deine Persönlichkeit und Professionalität unterstreichen. Das könnten individuelle Accessoires, charakteristische Symbole oder Markenzeichen sein. Aber auch einfach alles, was du sonst so brauchst, um deine Tätigkeit auszuführen. Das ist also unglaublich individuell und abhängig von deiner Tätigkeit.

Requisiten, die du für dein Fotoshooting nutzen kannst

– Kaffee, Matcha Latte oder andere Getränke: Ein stylischer Becher oder eine Tasse kann nicht nur deinen Stil unterstreichen, sondern auch eine entspannte Atmosphäre schaffen.

– Laptop, Handy oder iPad: Diese Gadgets sind nicht nur Teil deiner täglichen Arbeit, sondern können auch als stilvolle Requisiten dienen und den modernen Touch deines Business hervorheben.

– Kamera für Fotografen: Wenn Fotografie dein Metier ist, warum nicht eine Kamera als Requisite einsetzen? Das schafft nicht nur einen Bezug zu deiner Arbeit, sondern vermittelt auch Professionalität.

– Mikrofon für Podcaster: Für diejenigen, die Podcasts produzieren, kann ein Mikrofon als Requisite nicht nur visuell ansprechend sein, sondern auch deine Stimme und Persönlichkeit unterstreichen.

– Passende Bücher und Magazine: Zeige deine inspirierende Seite mit Büchern, die zu deinem Fachgebiet oder deiner Leidenschaft passen. Das verleiht deinem Shooting eine persönliche Note.

– Notizbuch, Stift und andere Schreibutensilien: Wenn Kreativität und Ideenfluss deine Markenzeichen sind, dürfen ein stilvolles Notizbuch und hochwertige Stifte nicht fehlen. Sie vermitteln Professionalität und Organisation.

Schritt 05: Die perfekte Location für dein Branding-Fotoshooting

Die Wahl der idealen Location für dein Fotoshooting ist entscheidend – besonders, wenn dein Arbeitsplatz nicht so offensichtlich ist wie ein Laden, ein Büro oder ein Yogastudio. Hier kommt die Erfahrung und das Netzwerk deiner Fotografin ins Spiel, um den optimalen Ort für dein Shooting zu finden.

Es ist wichtig, dass die Atmosphäre und Energie der Location zu deiner Marke passen. Die Farben sollten mit deinem Branding harmonieren, und du solltest dich an diesem Ort wohl und bereit für Fotos fühlen. Kläre im Voraus, ob es während des Shootings andere Menschen an der Location geben wird, um mögliche Einflüsse auf die Privatsphäre zu berücksichtigen.

Die Konditionen der Locations können stark variieren, von kostenlosen Orten wie Parks oder Cafés bis hin zu kostenintensiveren Optionen. Bei kostenlosen Plätzen lohnt es sich, im Voraus die ruhigen Zeiten, Menschenmengen und vor allem die Lichtverhältnisse zu prüfen. Stelle sicher, dass du nicht nur Fotos machen darfst, sondern diese auch kommerziell nutzen kannst. Hier kannst du auf die Erfahrung deiner Fotografin vertrauen – sie kennt vielleicht den perfekten Ort für euer Shooting und kann dir hilfreiche Optionen empfehlen.

Wichtige Aspekte bei der Wahl der Location

1. Atmosphäre und Energie: Die ausgewählte Location sollte die Stimmung deiner Marke widerspiegeln.

2. Farbharmonie: Achte darauf, dass die Farben der Location mit deinem Branding in Einklang stehen.

3. Komfort am Ort: Du solltest dich an der Location wohl und bereit für Fotos fühlen.

4. Menschen während des Shootings: Kläre im Voraus, ob es andere Menschen an der Location geben wird.

5. Wetterabhängigkeit: Bedenke, ob die Location wetterabhängig ist, besonders bei Outdoor-Aufnahmen.

6. Genehmigungen und Formalitäten: Kläre im Vorfeld, ob Genehmigungen oder Formalitäten erforderlich sind, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

Mein Tipp: Wähle Locations in unmittelbarer Nähe zueinander, um logistisch effizient unterschiedliche Kulissen zu schaffen, ohne wertvolle Zeit zu verlieren. Ein ausgewogener Mix aus Innen- und Außenaufnahmen verleiht deinen Fotos Vielfalt, sollte jedoch vor allem zu deinem Business und Branding passen. Sobald du 1-2 geeignete Locations gefunden hast, tauche tiefer in die Set-Planung ein. Wie flexibel ist die Location wirklich? Bei meinem letzten Fotoshooting mit Nora Brumm waren wir nur in einem Café, konnten jedoch über 6 verschiedene Settings kreieren.

Wichtig ist der Unterschied zwischen Locations und Kulissen oder Settings. Letztere sind alle Elemente vom Ort, die im Foto sichtbar sind. Je vielfältiger eine Location ist, desto abwechslungsreicher wirken später deine Fotos, selbst wenn du nur an einem Ort warst.

Die geheime Zutat 😉

Ein letzter Gedanke: Soviel du dich auch im vorhinein vorbereitest, heißt es beim Fotoshooting dann LOSLASSEN.

Vertraue darauf, dass deine Vorarbeit für dich und deine Fotografin präsent ist. Sie wird alles daran setzen, deine Vision und Moodboard zum Leben zu erwecken und dir die bestmöglichen Fotos zu kreieren. Deine Aufgabe während des Shootings ist entspannt zu sein, Spass zu haben und voll und ganz im Moment zu bleiben. Lass dir und deiner Fotografin Freiraum für Kreativität. So entstehen aus deinem Moodboard Fotos ganz eigene und vor allem individuelle Bilder.

Ich wünsche dir unendlich viel Spaß bei deinem Fotoshooting! Es ist eine wunderbare Erfahrung, eigene, ausdrucksstarke Fotos zu besitzen, die nicht nur deine Marke, sondern auch einen besonderen Moment in deiner Business-Reise festhalten.

Und solltest du nach dem Shooting Unterstützung bei deiner Website benötigen, um deine neuen Fotos perfekt in Szene zu setzen, stehe ich dir gerne zur Seite. Egal, ob es um einen komplett neuen Webauftritt geht oder darum, deinen bestehenden Online-Auftritt zu optimieren – ich bin da, um Solopreneuren und kleinen Unternehmen dabei zu helfen, das Beste aus ihrer Website herauszuholen. Auch wenn du bereits eine Website hast, aber einen professionellen Blick darauf werfen lassen möchtest, melde dich gerne für ein Kennenlern-Gespräch bei mir. Ich freu mich auf dich!


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